Oelsnitz/Vogtl. und Europa

QUALIST

Qualist – Mehr Lebensqualität in Kleinstädten

Seit dem Sommer 2010 arbeiten 11 Partner aus Deutschland, Tschechien und Österreich im Projekt “Improving Quality of Small Towns – Qualist” zusammen, um Lösungen zur Verbesserung der Attraktivität von Kleinstädten unter dem Aspekt des demografischen Wandels zu entwickeln und umzusetzen.

Die Stadt Oelsnitz nahm an diesem Projekt teil und untersuchte mit verschiedenen Teilplanungen eine attraktive fußläufige Verbindung vom Bahnhof zur Innenstadt und neue Möglichkeiten der Gewerbeansiedlung.

Was wurde gemacht?

In der Stadt Oelsnitz wurde ein Konzept zur attraktiven fußläufigen Verbindung Bahnhof – Innenstadt entwickelt, welches sich wie folgt unterteilt:

This projects is implemented through the CENTRAL EUROPE Programme  co-financed by the ERDF.

Weitere Informationen

Erweiterung des Stadt- und Erlebnisparks

Die Erweiterungsflächen des Stadt- und Erlebnisparks erstrecken sich auf ein Areal von ca. 10.700,00 m². Sie stellen eine sinnhafte Ergänzung zu dem bisher im Jahr 2010 hergestellten Teilbereich des Stadt- und Erlebnisparks dar, in welchem sich bereits Wege und ein Rodelhügel befinden und zudem in 2015 durch die Landestalsperrenverwaltung die Herstellung des Seitenarms zur Weißen Elster geplant ist, welcher in Verbindung mit der naturnahen und hochwasserschützenden Gestaltung den Bürgern und Besuchern der Stadt Oelsnitz auch das Element Wasser erlebbar machen wird.

Durch die Schaffung und Ergänzung verschiedener Wegebeziehungen in Verbindung mit landschaftsarchitektonischen Elementen kann ein multifunktionaler Park mit hohem Erlebnis- und Erholungswert entstehen, der in seiner Gesamtheit auch die Attraktivität der Stadt Oelsnitz weiter aufwerten wird.

Plan des Stadt- und Erlebnisparks
Plan des Stadt- und Erlebnisparks

Ersatzneubau Fußgängerbrücke

Wichtig ist, dass die Fußgängerbrücke sowohl eine bedeutende Erschließungsfunktion zum Stadtteil „Siedlung“ hat als auch in das überregionale Wanderwegenetz eingebunden ist und zudem als Nebeneffekt die künftigen Erweiterungsflächen des Stadt- und Erlebnisparks erschließt.  

Prämisse der Planung war es, für den Brückenersatzneubau eine  kostengünstige und architektonisch ansprechende Lösung zu finden.

Der geplante  Neubau ersetzt die 142,50 m lange verschlissene  Bestandsbrückenkonstruktion, die zurzeit einerseits die Weiße Elster überbrückt und zudem im kompletten Bereich der Elsteraue aufgeständert ist.

Durch die Umsetzung des ersten Teilabschnitts des Stadt- und Erlebnisparks im Jahr 2010 und dem hier - infolge einer Geländeabsenkung - zusätzlich geschaffenen Hochwasserretentionsraums, kann künftig entsprechend der bereits erfolgten Vorabstimmungen mit den Fachbehörden die kostenintensive Aufständerung des Brückenbauwerkes im Bereich der Elsteraue entfallen, so dass nur noch die Weiße Elster zu überbrücken ist.  Da die Brücke in das überregionale Wanderwegenetz eingebunden ist und zudem künftig auch von Radfahrern genutzt werden soll, ist die Ausführung mit einer lichten Breite von 2,50 m und einer Geländerhöhe von 1,20 m geplant.

Plan der Fußgängerbrücke
Plan der Fußgängerbrücke

Darüber hinaus wurden neue Möglichkeiten der Gewerbeansiedlung unter Beachtung der Industriebrache Halbmond untersucht.  Im speziellen betraf dies die Planung einer Erschließungsstraße.

Erschließungsstraße Industriebrache Halbmond

Im Zuge des Baus der Umgehungsstraße wurde von der Stadt Oelsnitz eine Anbindung der Umgehungsstraße an die Brückenstraße realisiert, um die Innenstadt bei Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe vor zusätzlichen Verkehrsbelastungen zu schützen.
Das historische Gewerbegebiet Halbmond verfügt über beachtliche Standortvorteile hinsichtlich seiner Lagegunst und der bereits vorhandenen Infrastruktur.  Anlass zur Revitalisierung des Areals ergibt sich neben der Beseitigung des städtebaulichen Missstandes vor allem in der damit verbundenen Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur.
Bei der im Rahmen des Qualist – Programmes vorgenommenen Untersuchung galt es, eine Direktverbindung zwischen der Carl-Wilhelm-Koch-Straße und der B 92 über die Brückenstraße zu analysieren.  Der geplante Straßenneubau stellt die ortsauswärts gerichtete Verlängerung der Carl-Wilhelm-Koch-Straße dar, um somit eine Anbindung des Standortes an die übergeordnete Verkehrsachse B 92 zu gewährleisten.

Plan Erschließungsstraße Industriebrache Halbmond
Plan Erschließungsstraße Industriebrache Halbmond